Was tun bei Darmpilz?

Darmpilze - Candida Infektionen- sind mit die häufigsten Erkrankungen und Gründe, warum sich der Mensch unwohl fühlt.
Dauerhaft übelriechende Blähungen, ungeklärte Bauchschmerzen, Blähbauch, Durchfälle, Allergien, extreme Müdigkeit und Hautausschläge können die erkennbaren Symptome bei Darmpilzen darstellen. Besonders wenn Schleimabsonderungen im Stuhl zu finden sind, sind hier meistens Darmpilze der Grund.
Eine Therapie gestaltet sich entsprechend der Menge an schädlichen Bakterien, die sich im Darm befinden. Nicht selten verspüren Menschen keine sonderlich großen Anzeichen, wenn ihre Darmflora bereits durch vernichtende Bakterien betroffen ist. Im Darm befinden sich sogenannte gute Bakterien und Keime, die viele weitere Funktionelle Aufgaben im Körper besitzen – zu denen auch die Abwehr vor schädlichen Keimen zählt.
Sehr stark angegriffen werden die guten Darmbakterien oftmals durch die Gabe von Antibiotika, wenn dieses über einen längeren Zeitraum verabreicht wurde. Es werden nicht nur die Bakterien unschädlich gemacht, die zum Krankheitszeitpunkt den Körper geschädigt haben, sondern auch die guten Darmbakterien werden zerstört und sind somit in der Unterzahl gegen weitere schädliche Bakterien im Darm.
Sind einmal Darmbakterien vorhanden und eine Therapie unumgänglich, so wird in der Regel eine Anti-Darmpilz-Therapie gemacht. Diese besteht unter anderem aus der Gabe von Nystatin, einem Präparat, welches die Darmpilze unschädlich macht und einer zusätzlichen Ernährungsumstellung. Hier wird Zucker – welcher ein wunderbarer Nährboden für Darmpilze ist – weitgehenst gemieden.
Sojaprodukte sollen hier einen Ausgleich bieten. Ebenfalls muss man auf Kleinigkeiten achten, wie beispielsweise in der Schinkenwurst – in der sich ebenfalls Zucker befindet. Man sollte ungesüßten Tee statt Kaffee und keine Schokolade oder Süßigkeiten während der Anti-Darmpilz-Therapie zu sich nehmen. Marmelade und Schokoaufstrich, sowie Süße Getränke und süßes Brot ( Weißbrot beispielsweise) sollten ebenfalls gemieden werden.
Da es vielen Menschen schwer fällt, auf diese Dinge für einen längeren Zeitraum zu verzichten, gibt es in Reformhäusern gute Alternativen, die ebenfalls zur Ernährungsumstellung beitragen. In der Regel dauert eine solche Therapie 3-6 Monate.
Nach erfolgreicher Therapie sollte man darauf achten, die Ernährung etwas umzustellen und gewisse Zuckerpräparate nur in geringen Mengen zu sich zu nehmen. Dies dankt einem der Körper durch ein gesundes Wohlbefinden.
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