Heilpflanzen bei Asthma

Asthma kann durch unterschiedliche Ursachen, wie beispielsweise Allergien durch Pollen, Gräser, Hausstaub oder auch durch Lacke, Schimmel oder eine chronische Bronchitis entstehen. Bei der Erkrankung Asthma verengen sich durch bestimmte Reize und Faktoren die Lunge und die Bronchien.

Oftmals macht eher das ausatmen dem Asthmatiker Beschwerden. In manchen Fällen ist eine Desensibilisierung gegen den Asthma hervorrufenden Reiz möglich, wie beispielsweise bei einer Pollenallergie, bei der über mehrere Monate regelmäßig Spritzen mit dem Allergie erzeugenden Stoff in kleinen und immer weiter steigenden Mengen gespritzt wird. Da Spritzen für viele Patienten ein grauen sind, kann man seit geraumer Zeit auch auf eine Desensibilisierung in Form von Tropfen zurückgreifen, die täglich eingenommen werden.

Cortison ist ebenfalls das Mittel der Wahl, weil es in akuten Anfällen die Atemgefäße sofort erweitert. Jedoch sind dauerhafte Cortisongaben nicht von Vorteil, da diese mit der Zeit die anderen Organe angreifen. Ebenfalls kann das Immunsystem dadurch geschwächt werden und auch Osteoporose, sowie der graue Starr, gehören mit zu den unerwünschten Nebenwirkungen bei einer Langzeittherapie mit Cortison.

Um beispielsweise nicht regelmäßig das Cortison einnehmen zu müssen, sondern sich auch auf andere Art und Weise eine hilfreiche Therapie zu gönnen, bieten sich verschiedene Heilpflanzen an die entweder die Allergie unterdrücken, oder sogar ganz in Luft auflösen können – je nach Art des Asthmas und der Schwere.
In der Natur ist so ziemlich für jede Erkrankung ein „ Kraut“ gewachsen, so auch bei Asthma. Hierzu zählt z. B.  Alant, Brennessel, Kamille, Eukalyptus, die kanadische Blutwurzel, Drachenkraut und viele weitere Heilkräuter, die zumeist in Teeform angewendet werden.

Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass gegen diese Heilkräuter keine Allergie besteht. Auch können bei dem einen Asthmatiker die Kräuter helfen, welche bei dem anderen überhaupt keine Wirkung erzielen. Wird beispielsweise bei einem Bronchialasthmatiker mit weissen Andorn gearbeitet, so mag dies Erfolge erzielen, jedoch bei einem Asthmatiker mit Neurodermitis eher nicht. Hier wäre zum Beispiel der krause Ampfer (Pflanzenart) eine viel bessere Wahl, da er bei Hautproblemen hilft.

Einige Kräuter lassen sich zudem auch gut kombinieren, so dass man bei Asthma mit Neurodermitis z. B. Krauser Ampfer zusammen mit Alant als Tee mischen kann.

Wichtig hierbei ist ebenfalls, dass nicht unbedingt Instant Tees verwendet werden, sondern frische Kräutertees. In Instanttees sind oftmals viele Zusätze die die eigentliche Wirkung unterdrücken.


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