Basisch ernähren
Der Gegenpol zu basisch ist Sauer und gerade in der alltäglichen Ernährung nimmt man viele säurehaltige Lebensmittel zu sich, obwohl man im Glauben ist, man ernähre sich gesund. Eine basische Ernährung ist der so genannte Gegenspieler zur Säure, der Ausgleich, den der Körper benötigt um nicht übersäuert zu sein.
Eine Übersäuerung des Körpers kann viele Krankheitsursachen hervorrufen, von Müdigkeit bis hin zu Gedächtnisproblemen, Muskelbeschwerden, Allergien, Ekzemen oder erkrankten Knochen.
Die basische Ernährung beruht auf einer ausgewogenen Ernährung, die sich beispielsweise in der vegetarischen Ernährung wiederfindet. Wie weit nun ein Körper übersäuert ist, lässt sich anhand des PH-Wertes im Urin überprüfen.
Der neutrale Wert hierzu beträgt 7-7,5, während Werte von 0-6 in den Sauren und Werte von 8-15 in den alkalischen Bereich gehören. Stellt man eine Übersäuerung fest, gilt es den Körper samt seiner „Säuremülldeponie“ zu entsäuern, um nicht in die akute oder gar chronische Azidose im Blut und Gewebe zu erhalten.
Eine basische Ernährung besteht vorrangig aus rohem und gegartem Gemüse, aus verschiedenen Kräutern, als auch bestimmten Keimlingen. Obstgenuss ist ebenfalls erlaubt, sollte aber lediglich nur bis zur Mittagszeit, beispielsweise 14 Uhr verzehrt werden. Unbedingt auf nicht vorbehandeltes Obst achten, ebenso wie beim Gemüse. Die dort befindlichen Mineralsalze bleiben so beim Kochen enthalten und tragen zur einer Entsäuerung bei.
Sojaprodukte, sowie Wurzelgemüse, wie beispielsweise Rüben oder auch Rettich, sowie Putenfleisch und Fisch wirken ebenfalls entsäuernd und tragen zu einer basischen Ernährung positiv bei.
Auch gibt es so genannte „Neutrale“ Produkte, die weder basisch noch säuernd wirken, zu denen Tomaten, Gurken, Weintrauben und auch die Melone zählt. Diese Produkte können ohne Bedenken verzehrt werden.
Getränke wie Cola, Fanta und auch Sprudelwasser, sollten möglichst vermieden werden, da diese übersäuern. Tee und stilles Wasser sind die idealen Getränke. Kaffeegenuss nur in Minderheit und möglichst ohne oder nur mit sehr wenig Zucker.
Wer nicht auf Süßigkeiten verzichten kann oder will, dem empfiehlt es sich direkt nach einer Mahlzeit etwas Süßes zu sich zu nehmen und nicht erst später oder als Hungerausgleich. Ansonsten wirken die Süßigkeiten stark übersäuernd.
Viele Bücher mit sehr guten Rezepten helfen bei der basischen Ernährung und verschaffen dem Körper so den ausgewogenen Ernährungsausgleich.