Heilfasten: Die verschiedenen Methoden

buchinger fasten anleitung

Wie so oft, gibt es auch beim Heilfasten verschiedene Arten der Durchführung. Der Nutzen der verschiedenen Methoden ist gleich, aber die Umsetzung ist jeweils eine andere. Bei dem nach einem deutschen Arzt benannten  “Buchinger Heilfasten” werden geringfügige Mengen Mineralstoffe, Vitamine und Kalorien durch Gemüsebrühe und Säfte zugeführt, auf feste Nahrung wird dabei komplett verzichtet. Dadurch wird der Stoffwechsel entlastet. Die Darmentleerung/ -reinigung erfolgt mit regelmäßigen Abführungen durch Einläufe.

Auf feste Nahrung verzichtet man auch beim “Teefasten“, hier sind allerdings auch sämtliche Säfte tabu. Wie der Name schon sagt, ist beim “Teefasten” nur Tee erlaubt. Im Gegensatz dazu, ernährt man sich beim “Saftfasten” ausschließlich von Säften (Obst- und Gemüsesäfte).

Wer fasten möchte, sich aber nicht zutraut komplett auf bissfeste Nahrungsmittel zu verzichten, sollte sich Gedanken über das Fasten nach Mayr machen, denn hier gibt es zweimal am Tag altbackene Brötchen mit Milch. Für all diejenigen, die sich Sorgen um einen erheblichen Eiweißverlust des Körpers machen, für die ist möglicherweise das “Molkefasten” oder das “eiweißergänzte Fasten” die geeignete Heilfastenkur.

Beim Molkefasten wird im Laufe des Tages 1 Liter Molke (sehr Eiweißhaltig) verzehrt, zusätzlich 0,5 Liter Obstsaft, der den Körper mit ausreichen Mineralien, Vitaminen und Kalorien versorgt. Für die Darmreinigung sorgt ein kleines Glas Sauerkraut- bzw. Pflaumensaft zum Frühstück.

Beim eiweißergänzten Fasten wird die ausreichende Eiweißzufuhr durch den täglichen Verzehr von einem Quantum Buttermilch oder einem Ulmer Trunk (spezielles Eiweißkonzentrat) gewährleistet. Der Vorteil eines gefüllten Eiweißhaushalts ist, dass der Körper mehr Fett statt Eiweiß verbrennt.

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