Mit einer Psychoanalyse seine Ängste bekämpfen

Die Psyche ist ein sehr komplexes Thema. Während die Psyche für die einen als ein eigenständiges Organ angesehen wird – welches eher einem Phantom gleicht – sehen andere die Psyche als Spiegel der Seele. Dieser ist unergründet und meistens für sich selbst unverständlich – wie ein Buch mit tausend Siegeln.

Die Psyche spielt bei jeglichen Gefühlen eine wichtige Rolle. Haben wir Stress, so kann die Psyche dies so weiterleiten, dass wir anfangen zu zittern. Auch können negative Erlebnisse die Psyche so weit beeinflussen, dass wir mit Ängsten oder gar Schmerzempfinden reagieren. Jemandem dem ein Körperteil amputiert wurde, empfindet nicht selten dennoch das Gefühl, als sei dieses noch vorhanden.

Wer sich genauer mit der eigene Psyche befasst, wird entdecken dass Siegmund Freud – der vieles über die Psyche verfasst und übermittelt hat – in sehr vielen Grundlagen richtig liegt, dennoch seine Methodik nicht immer zu verallgemeinern ist.

Einen gewissen Gleichheitsgrad der Psyche besitzt jeder, dennoch ist jeder verschieden und die Psyche unterschiedlich belastbar. Die einen können sich einen Horrorfilm ansehen, während andere von gruseligen Gesichtern gleich schlechte Träume haben. Dies liegt auch mitunter an den Erfahrungen, die man im Leben gesammelt hat, sowie den inneren Einstellungen die man zu sich selbst und anderen Dingen hat.

Um seine eigene Psyche kennen zu lernen, ist eine Psychoanalyse der richtige Weg. Man beginnt mit der Frage, wie man sich derzeit selber fühlt. Liegen Unwohlsein und Angst im Ergebnis, sollte man der Sache auf den Grund gehen und sich fragen woher diese Gefühle kommen könnten – und versuchen diese zu beheben.

Lässt sich keine Erklärung finden, muss man sich mit der ganzen Sache insofern auseinandersetzen, dass man sich einen Fragekatalog erstellt und darin aufführt, welche Folgen die Angst oder das Unwohlsein haben könnten.

Wer sich vor den Spiegel stellt und sagen kann, dass er sich gut fühlt und hinzukommend attraktiv und mit seinem Leben zufrieden ist, der besitzt eine äußerst gute Psyche und wird kaum körperliche Beschwerden besitzen, die nicht selten Psychosomatisch sein können.

Bei der Psychoanalyse ist ebenfalls wichtig, sich zu fragen, was man sich dabei erhofft und ob man bereit ist gegen bestimmte Störfaktoren anzukämpfen.

Auch Belohnungen und Dinge, die man nur sich selbst gönnt, tragen zu einer positiven Psyche bei.
Das Umfeld, sowie der Alltag spielen eine wichtige Rolle bei der Psychoanalyse. Ebenso das „gehen lassen können“ und das „ abschalten“.


Ihr Kommentar